Neue Bücher zu Weihnachten

 

Lila und Einstein
Lila und Einstein von Sabine Belinga Belinga mit Illustrationen von Petra Balonier. Das Buch kostet 16,90 Euro. ISBN 978-3-9817663-4-9, 1. Auflage, November 2021, 52 Seiten, 20 x 26 cm

Für Verlage geht die schwierige Zeit in der Corona-Pandemie weiter, denn die Zahl der Infektionen mit Covid-19 steigt rasant an. Zwar ist laut geschäftsführender Bundesregierung kein Lockdown geplant. Rund 70 Prozent der Bevölkerung ist bereits geimpft, eine Herdenimmunität ist dennoch nicht erreicht. Auffrischungsimpfungen bei Menschen, deren Zweitimpfung ein halbes Jahr oder länger zurückliegt wird von ernst zu nehmenden Medizinerinnen und Medizinern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern angeraten.
Trotz Einschränkungen und Umsatzverlusten in 2020 und 2021 habe ich mich entschlossen, nicht zu verzagen und den Blick in die Zukunft zu richten. Zwei neue Bücher bringe ich noch vor Weihnachten auf den Markt.
Es handelt sich um das Kinderbuch Lila und Einstein mit wunderschönen Illustrationen von Petra Balonier, die schon fürs Kinderbuch Schwipp & Schwapp die Zeichnungen angefertigt hat. Die Autorin Sabine Belinga Belinga aus Brensbach im hessischen Odenwaldkreis hat zehn amüsante, aber auch nachdenklich stimmende Geschichten über eine Freundschaft zwischen einem Känguru und einem Kakadu geschrieben.
Eine Präsentation dieses Buches ist am Sonntag, 12. Dezember, 15 Uhr in der Kleinkunstkneipe Alte Post in Brensbach geplant. Wir freuen uns sehr, dass Yvonne Vogel vom Tatüt-Theater Geschichten aus dem Buch lesen wird. Die Voraussetzung für den Besuch ist 2G, vollständig geimpft oder genesen mit entsprechendem Nachweis. Leider war angesichts der hohen und kontinuierlich steigenden Inzidenzen noch nicht sicher, ob die Veranstaltung stattfinden kann. Am 21. November erhielt ich die Nachricht von Yvonne Vogel, dass sie ernsthaft erkrankt ist und für einige Wochen Bettruhe einhalten muss. So muss ich bedauerlicherweise die für 12. Dezember geplante Lesung absagen.

Bei Privatpersonen werden die Bücher portofrei gegen Rechung versendet. Buchhandlungen erhalten den üblichen Buchhandelsrabatt.

Im zweiten Buch geht es um ein beispielhaftes Projekt, das Xenia Hügel aus Amorbach für Hilfe zur Selbsthilfe in Uganda auf den Weg gebracht hat. Sie wohnt derzeit mit ihrem Sohn in Offenbach. Mittlerweile hat sie auch für den Bau eines Krankenhauses in Gambia unermüdlich Spenden gesammelt. »Sounds of Hope« ist die Initiative betitelt. Die von Xenia erzählte Geschichte ist in dem Buch »Ohne Plan – aber mit Herz – 100.000 Euro in 18 Monaten für Sounds of Hope« zusammengefasst.

 

Eine beispielhafte Initiative wird in dem Buch von Xenia Hügel beschrieben. 2 Euro aus dem Verkaufserlös gehen als Spende in die Projekte von »Sounds of Hope«. Der Gesamtpreis beträgt 14 Euro. ISBN 978-3-9817663-5-6, 12x 18 cm, 1. Auflage, Dezember 2021

Beide Bücher können in meinem Verlag vorbestellt werden. Der Versand an Privatkunden ist kostenlos. Buchhandlungen und Verkaufsstellen erhalten den üblichen Buchhandelsrabatt. 

Verlag Weitz & Weitz

 

Die Corona-Pandemie und neue Bücher

Das Buchcover zum Regionalkrimi »Bittere Mirabellen«. Leider schlummert das Manuskript noch.

Die Zeiten sind gerade für kleine Verlage und Verlegerinnen wie mich besonders schwierig. Ich habe nur ein kleines Werbebudget. Bücher über Lesungen zu vermarkten, ist derzeit wegen der Einschränkungen nicht möglich. Online-Lesungen bringen nicht den gewünschten Erfolg. Dennoch möchte ich drei neue Projekte umsetzen, die ich in der Pipeline habe. Der Staat hat Hilfen für Einzelunternehmer versprochen. Meine Steuerberaterin macht mir Mut und sagt, dass ich Anspruch auf Unterstützung habe. Sie als Fachfrau muss sich durch den Dschungel von Verordnungen und Anträge kämpfen. Was soll ich dazu sagen? Ich habe schon gar keine Ahnung und stehe auf dem Schlauch, wenn ich mich durch seitenlange Erklärungen in Behördensprache kämpfen muss. Die Hoffnung gebe ich aber trotzdem nicht auf und verlasse mich auf meine Steuerberaterin.

Mit meinem Roman komme ich nicht voran. Einen Großteil musste ich umschreiben und den aktuellen Ereignissen anpassen. Derzeit fühle ich mich wie gelähmt. Mein Vater starb im Januar, was mich sehr belastet. Die Trauerarbeit ist noch lange nicht abgeschlossen. Das beeinflusst meine Kreativität. Dazu kommt die Unsicherheit, wie es mit Corona weitergeht.

Update November 2021: Leider ist es mir nicht gelungen, meinen aktuellen Krimi »Bittere Mirabellen« abzuschließen. Ich habe einen Großteil umschreiben müssen. Außerdem hat mich wieder eine Schreibblockade gepackt. Aber ich habe Hoffnung, dass der Erscheinungstermin im Frühjahr 2022 realisiert werden kann.