Sommerthemen und neue Projekte

Vorlesen ist Kino im Kopf
Kinder lieben es, Bücher zu betrachten und vorgelesen zu bekommen. Erwachsene lieben Bücher zum Selberlesen.

Bis zum Herbst möchte ich einige Projekte umsetzen. Zunächst gilt es, das letzte Drittel meines Krimis »Bittere Mirabellen« um- und weiter zu schreiben. Es geht in erster Linie darum, die Handlung in die aktuelle Zeit zu schieben. Als ich mit dem Schreiben begann, war noch keine Rede von der Corona-Pandemie. Es soll auch mit dem Buch von Xenia Hügel vorangehen, das die Geschichte des Hilfsprojekts »Sounds of Hope« beschreibt, das ein Hilfsprojekt in Uganda beschreibt. Derzeit hat sie ein weiteres Hilfsprojekt mit dem Bau eines Krankenhauses in Gambia fast abgeschlossen.

Weiterhin steht wieder ein Kinderbuch auf der Agenda mit dem Titel »Lila und Einstein«, Geschichten für Kinder über die Freundschaft zwischen einem Känguru und einem Kakadu im Zoo. Sabine Belinga Belinga aus Brensbach hat sie für ihre Enkelkinder geschrieben. Hierzu wird Petra Balonier wieder die Illustrationen erstellen. Bei »Schwipp und Schwapp« hatte sie bereits den Zeichenstift geschwungen und dies ganz hervorragend hingekriegt.

Eine Dame aus Großheubach hatte mir ihre zutiefst berührende Lebensgeschichte geschickt. Sie hat viel mitgemacht und das alles aufgeschrieben. Zurzeit wird die Biografie digital erfasst und lektoriert. Auch dieses Büchlein soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Es gibt viel zu tun. Ich hoffe, dass dieser Sommer mir die Zeit dazu gibt.

Ganz »doll wie Bolle« freue ich mich auf eine Lesung im Café fifty am Märchensonntag, 19. September, in Obernburg. Demnächst mehr dazu.

Lesefreude in Zeiten der Corona-Pandemie

Vorlesen ist Kino im Kopf
Kinder lieben es, Bücher zu betrachten und vorgelesen zu bekommen.

Spätestens seit dem 15. März 2020 haben die Menschen in der Bundesrepublik Deutschland unter der Folgen der Corona-Pandemie zu leiden. Die sozialen Kontakte sind eingeschränkt, die erste Infektionswelle mit dem Virus SARS-Cov-2 führte zum harten Lockdown, der erst allmählich gelockert wurde. Ende Oktober 2020 wurden wir mit der zweiten Welle überschwemmt, was zu einem Teil-Lockdown für den ganzen Monat November führte.

Lesefreude erhöht die Lebensqualität – Vorlesen das Bildungsniveau
Die Einschränkungen der sozialen Kontakte, die Schließung von Theatern und Restaurants tragen zur Minderung der Lebensqualität bei, da beißt die Maus kein‘ Faden ab. Soziale Medien, Chats über Skype oder andere Anbieter von Video-Streams sind nur ein schwacher Ersatz. Wie wäre es denn damit, wieder ein Buch in die Hand zu nehmen und die Lesefreude anzukurbeln? Lesen ist Kino im Kopf. Das trifft nicht nur auf Erwachsene zu, sondern gerade auch für Kinder. Es ist erwiesen, dass die Lesefreude bei kleinen Kindern durch Vorlesen geweckt wird. Sie haben es deutlich leichter im Leben, sich zu behaupten und ein hohes Bildungsniveau zu erreichen.

»Schwipp und Schwapp« und das positive Feedback

Autor Ingo Knoppe im heimischen Garten freut sich über das gelungene Kinderbuch aus dem Verlag Weitz&Weitz.
Foto: Manfred Giebenhain

Vorlesen, Lesen und das Kino im Kopf aktivieren ist während der Corona-Krise mit der Zwangsverordnung, weitgehend zuhause zu bleiben und nur die notwendigsten Dinge zu erledigen, eine sehr sinnvolle Beschäftigung. Gerade für Kinder ist es wichtig, die Lesefreude zu fördern, wenn Kita und Schule ausfallen und die häusliche Betreuung einsetzen muss. Darüber hinaus ist es gut für die geistige Entwicklung das Lesen zu fördern und kleineren Kindern Geschichten vorzulesen und die dazu gehörigen Bilder zu betrachten, um ihre Fantasie anzuregen.
Manfred Giebenhain, Journalist und Buchautor hat sich »Schwipp und Schwapp – Abenteuer auf der großen Wiese« angeschaut und eine Rezension geschrieben. Zuhause ist er in Michelstadt im Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald. Einer seiner Schwerpunkte sind Ausflugtipps in der Region und Reiseberichte. Mehr erfahren Sie auf seiner Website: www.presse-foto-pr.de.

»Schwipp und Schwapp« lassen keine Langeweile aufkommen

Erbach. Es ist Frühling. Schwipp und Schwapp sind zwei zum Verwechseln ähnliche Mäuse, die nach einem langen Winter zum ersten Mal aus der Mäusehöhle kriechen, um ihre Umwelt zu entdecken. All dies, was die Mäusebrüder auf der grünen Wiese erleben, hat der Erbacher Künstler Ingo Knoppe sich ausgedacht. Gewidmet hat er sein erstes Kinderbuch seinen Zwillingsenkeln Finn und Ole.
Sein Geld verdient Knoppe länger schon als Schmuckdesigner. Und nun hält er stolz sein erstes Buch in der Hand. „Schreiben war schon immer meins“, schickt er der Antwort voraus, warum es ausgerechnet ein Kinderbuch sein musste. Da kamen zum richtigen Zeitpunkt zwei wichtige Dinge in seinem Leben zusammen: seine Leidenschaft im Umgang mit Sprache und die Geburt der beiden Enkel im September 2019. Die Parallelen sind nicht zu übersehen. Schwipp und Schwapp, wie auch der Titel des Buchs lautet, lassen keine Langeweile aufkommen auf der großen Wiese. Abenteuerlustig erforschen sie jeden Winkel und nehmen mit jedem Kontakt auf, der ihre Lebensfreude teilt. So wünscht es Knopp auch seinen Enkeln, mögen sie »mit der Kraft der Fantasie neue Welten entdecken«.

Das Buchcover mit den beiden Mäusebrüdern Schwipp und Schwapp weckt bereits die Fantasie.
Foto: Weitz & Weitz Verlag

Kindgerechter Erzählstil und farbenprächtige Illustrationen

Auf ihrer Wanderung quer über die Wiese bis zum Bach, werden die Mäusebrüder von ihren Eltern begleitet – und von farbenprächtigen Illustrationen. Der kindgerechte Erzählstil deckt sich mit der gewählten Bildsprache von Petra Balonier. Aus ihrer Feder stammen nicht nur die weiteren Figuren Pit der Marienkäfer und die Eisenbahn Tante Husch, mit der die Geschichte erst so richtig Fahrt aufnimmt. Wie im richtigen Leben sind es die ersten Freunde, die von einem Abenteuer zum nächsten die Eltern ablösen. Freundschaft entsteht dann, wenn man gemeinsam Schutz vor Regen und Gewitter sucht und findet und ein Sommerfest vorbereitet. Auf der Wiese brummt und summt es. Wenn es drumherum so richtig still wird, hat das Grillenorchester seinen großen Auftritt. Die Abenteuer gehen noch weiter. Wer am Buchende nach den letzten Zeilen auf das freundliche Gesicht von Herrn Eberhard, dem Maulwurf, blickt, wird verstehen, dass der Autor selbst neugierig geworden ist auf das, was als nächstes kommen wird. Verfasst hat er die Geschichten von Schwipp und Schwapp für das Vorlesealter, sie so geschrieben, dass sie auch als Einstieg für das Lesealter geeignet sind.

Eine der vielen Illustrationen im Buch von Petra Balonier.  Foto: Weitz & Weitz Verlag

Bevor der gebürtige Erbacher Ingo Knoppe vor über 30 Jahren sein Unternehmen »Unikat Art Design« gründete, war er viele Jahre als Journalist bei einer Tageszeitung und auch im Agenturbereich tätig. Seit 1996 arbeitet der staatlich anerkannte Künstler als Schmuckdesigner mit Mammutelfenbein und vielen weiteren edlen Materialien sowie im Bereich Bild und Collage. Mit seinen Werken ist Knoppe seit 30 Jahren auf Ausstellungen und Messen im In- und Ausland vertreten. Eine seiner Arbeiten ist im Eingangsbereich der Hauptstelle der Volksbank Odenwald in Erbach zu sehen.
Weitere Rezensionen gibt es hier.
Das Kinderbuch umfasst 48 Seiten und eignet sich dank Hardcover-Umschlag und reißfeste Papier auch für kleine Kinder zum Vorlesen und Durchblättern. Der Ladenpreis beträgt 12,90 Euro. Die ISBN lautet 9 783981 766332. Zu beziehen in jeder Buchhandlung und direkt beim Verlag Weitz & Weitz

In diesem YouTube-Video wird die erste Geschichte aus dem Buch »Schwipp und Schwapp – Abenteuer auf der großen Wiese« vorgelesen.